hälfte 2  Die Kunst der Freiheit.

Autonomie und Engagement

nach Sartre und Adorno

 

Programm

 

Freitag, 30. September

INSTITUT FRANÇAIS DE VIENNE

Studio Molière

 

18:00 Uhr

Die Kunst der Freiheit

 

Begrüßung: Jean-Claude Crespy, Kulturattaché, Institut Français de Vienne

 

Einleitung und Moderation:

Renate Göllner, Joel Naber

 

Ein Abend mit

Chahdortt Djavann

Autorin, Paris, Frankreich

Boualem Sansal

Autor, Boumerdès, Algerien

 

Samstag, 1. Oktober

VOLKSHOCHSCHULE HIETZING

 

10:00 – 12:30 Uhr

 

Begrüßung: Robert Streibel, Direktor der VHS Hietzing

 

1. Podium: Flaubert, Sartre, Adorno: Begriffsbestimmungen

Tjark Kunstreich (Moderation): Gegenwart, Epoche

und Neurosenwahl bei Flaubert und Sartre

Vincent von Wroblewsky (Berlin): Situation und Subjekt

Manfred Dahlmann (Freiburg/Brsg.): Ästhetik, wozu? Adornos „Vorrang des

Objekts“ als notwendige Basis vernünftigen Engagements

 

14:00 – 15:30 Uhr

2. Podium: Kunst vs. Engagement?

 

Jan Gerber (Leipzig): Mit Benjamin gegen Adorno – Kunst, Recycling, Entsorgung

Magnus Klaue (Berlin): Désengagement. Vom Veralten eines Begriffs

mit Rücksicht auf Celan, Enzensberger und Adorno

Moderation: Gerhard Scheit

 

16:00 – 17:30 Uhr

3. Podium: Das Ressentiment gegen das Kunstwerk

 

Till Gathmann (Leipzig): Hot shit. Bildende Kunst heute.

Joel Naber (Berlin/Wien): Das Subjektive als schmutzige Phantasie. Zur

Tabuisierung der individuellen Erfahrung in der Kunst

Moderation: Justus Wertmüller

 

18:00 – 19:30 Uhr

4. Podium: Ästhetische Erfahrung im Krisenzusammenhang

 

Irene Lehmann (Berlin): Das Engagement der Form. Unverständlichkeit als

politisch-ästhetische Kategorie in den Kompositionen Luigi Nonos

Clemens Nachtmann (Graz): Autonomie als Programm. Über die Anfänge der

neuen Musik bei Beethoven und Berlioz

Moderation: Gerhard Scheit

 

Sonntagtag, 2. Oktober

INSTITUT FRANÇAIS DE VIENNE

Palais Clam-Gallas

 

 

10:00 – 12:30 Uhr

5. Podium: Der Kitsch, die Kunst, das Grauen. In Erinnerung an Esther Marian

 

Lesung Esther Marian (1977 – 2011): Das Pfeifen im Walde. Über Kracauer

und Adorno

Niklaas Machunsky (Köln): Utopie oder Dystopie. Zeit und Raum der

Gesellschaftskritik

Philipp Lenhard (München): Liebe als Einspruch. Über Nadeem Aslams Portraits islamischer Gesellschaften

Moderation: Ljiljana Radonic

 

14:00 – 16:30 Uhr

6. Podium: Lanzmann vs. Godard

 

Christoph Hesse (Berlin): Lanzmann içi et Godard ailleurs

Gerhard Scheit (Wien): „… ihr habt den Tod gehasst.“ Claude Lanzmann und die Darstellung politischer Gewalt

Alex Gruber (Wien): „Palästina strebt nach Unabhängigkeit, wie das Kino.“

Jean-Luc Godards Engagement gegen die Filmindustrie

Moderation: Elisabeth Uebelmann

 

17:00 – 18:30 Uhr

7. Podium: Der (anti)autoritäre Charakter in der Literatur

 

Florian Ruttner (Wien): „Schlafwandler“ und „gebrochener Zombie“. Autoritärer Charakter und bürgerliche Subjektivität bei Hermann Broch und Boualem Sansal

Karl Weidenau (Gießen): „Der Name der neuen Religion ist UNTERWERFUNG.“ Ideologiekritik und Ethnopluralismus

im Werk Salman Rushdies

Moderation: Manfred Dahlmann

 

19:00 – 20:30 Uhr

8. Podium: Das Individuum und die Weltliteratur

 

Robert Redeker: Das Verschwinden der Innerlichkeit des Subjekts: Ende

der Literatur?

Justus Wertmüller (Berlin): Die Weltliteratur und ihre Feinde

Moderation: Renate Göllner, Joel Naber